Wasser marsch!
Das ist der Titel eines Kommentars von Gerald Winter in der heutigen Ausgabe der KLEINEN ZEITUNG, den ich hier wiederbringen möchte.
"Dass Wasserleitungen einmal verrückt spielen - kann passieren! Dass manche Grazer über Wochen hindurch immer wieder stundenlang am Trockenen sitzen, verwundert doch - und regt zum Nachdenken an. Grund dafür sollen die vielen Pools in den Gärten sein, die alle im Mai befült werden wollen. Und dann reicht das Wasser eben nicht mehr für jeden.
Da stellt sich die Frage nach dem Umgang mit der kostbaren Ressource: Der Grazer braucht im Schnitt 140 Liter am Tag, der US-Amerikaner 295 Liter, die Menschen in den Vereinigten Arabischen Emiraten sogar 380 Liter, während jene im Tschad mit --> E L F Litern täglich das Auslangen finden müssen.
Zum Vergleich: Mit dem Trinkwasser, das ein kleiner aufblasbarer Pool schluckt - 6500 Liter -, könnte eine Person im Tschad 590 Tage sein Überleben sichern.
Nur so als Denkanstoß"
- Warum ist es heute noch immer nicht möglich, in neuerbauten Mehrparteienhäusern, eine Zweikreis-Wasserversorgung einzubauen, um damit Toilettanlagen mit gefiltertem Abwasser (auch Regenwasser) zu betreiben?
- Warum werden diese Pools nicht mit gefiltertem, gereinigtem Wasser befüllt, denn Trinkwasserqualität ist kein Muß,
werden dem Wasser doch chemische Zusatzstoffe beigemengt?
Wann werden die Menschen endlich begreifen, daß Wasser unser kostbarstes Gut ist?
"Dass Wasserleitungen einmal verrückt spielen - kann passieren! Dass manche Grazer über Wochen hindurch immer wieder stundenlang am Trockenen sitzen, verwundert doch - und regt zum Nachdenken an. Grund dafür sollen die vielen Pools in den Gärten sein, die alle im Mai befült werden wollen. Und dann reicht das Wasser eben nicht mehr für jeden.
Da stellt sich die Frage nach dem Umgang mit der kostbaren Ressource: Der Grazer braucht im Schnitt 140 Liter am Tag, der US-Amerikaner 295 Liter, die Menschen in den Vereinigten Arabischen Emiraten sogar 380 Liter, während jene im Tschad mit --> E L F Litern täglich das Auslangen finden müssen.
Zum Vergleich: Mit dem Trinkwasser, das ein kleiner aufblasbarer Pool schluckt - 6500 Liter -, könnte eine Person im Tschad 590 Tage sein Überleben sichern.
Nur so als Denkanstoß"
- Warum ist es heute noch immer nicht möglich, in neuerbauten Mehrparteienhäusern, eine Zweikreis-Wasserversorgung einzubauen, um damit Toilettanlagen mit gefiltertem Abwasser (auch Regenwasser) zu betreiben?
- Warum werden diese Pools nicht mit gefiltertem, gereinigtem Wasser befüllt, denn Trinkwasserqualität ist kein Muß,
werden dem Wasser doch chemische Zusatzstoffe beigemengt?
Wann werden die Menschen endlich begreifen, daß Wasser unser kostbarstes Gut ist?
Elisabetta1 - 23. Mai, 07:38